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Hochauflösende Fotos aus dem Plangebiet 'Barmbek Nord 11'

Liebe JournalistInnen! Die Texte auf dieser Website sind immer auch als Pressemeldungen zu verstehen. Wir freuen uns, wenn Sie über unsere Sache berichten. Sie dürfen diese Texte daher gern für Ihre öffentliche Berichterstattung verwenden. Sie dürfen sie verändern und Sie dürfen sie auch unverändert übernehmen. Wir freuen uns sehr, wenn Ihre Berichterstattung einen Hinweis auf unsere Initiative und unsere Website www.dieselstrassenland.de enthält! Alle Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und zusammengestellt. Alle Aussagen können mit Quellen belegt werden. Für Rückfragen und Statements stehen wir zur Verfügung. Bitte schreiben Sie an info@dieselstrassenland.de oder rufen Sie in dringenden Fällen unser Bereitschaftstelefon an (siehe "Kontakt und Unterstützung"). Die Fotos hier dürfen Sie ebenfalls frei für Veröffentlichungen verwenden, wenn Sie als Urheber 'BI Dieselstraßenland' angeben.
Die folgenden Bilder zeigen Impressionen aus dem Plangebiet des Bebauungsplans "Barmbek Nord 11". Der historische Wilhelm-Rupprecht-Sportplatz des HSV Barmbek-Uhlenhorst (BU) und die Hallen der ehemaligen Schiffbauversuchsanstalt sollen laut Plänen des Bezirks Nord ebenso abgerissen werden wie die über 100 Jahre alten Grünflächen, die einen wichtigen Beitrag zur Luftreinigung und Abkühlung des Quartiers leisten. Nicht zuletzt bieten die Gärten einen Erholungs- und Ruheraum in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Verkehrsader des Ring 2 (Habichtstraße). Dort steht die Luftmessstation, die seit Jahren diesen Teil von Barmbek Nord als den Feinstaub-Luftgully von ganz Hamburg ausweist.
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Februar 2015


Zu sehen sind die Kleingärten an der Dieselstraße, dahinter die Hallen der ehemaligen Schiffbauversuchsanstalt, in denen sich heute der Fundus der Staatsoper befindet. Rechts parkende Autos an der Dieselstraße. Zu sehen ist auch eine etwa 100-jährige Eiche, ein schöner, alter Straßenbaum, der dem geplanten Ausbau der Dieselstraße ebenso zum Opfer fallen soll wie die historischen Hainbuchenhecken.




Eine weitere wunderschöne Eiche, die - ihrem Stammumfang nach zu urteilen - wahrscheinlich noch erheblich älter ist als der Baum auf dem oberen Bild. Der vom Bezirk geplante zweispurige Ausbau von Dieselstraße und Ivensweg würde das Ende von zig solcher alten Riesen bedeuten. Vielen Anwohnern ist noch gar nicht klar, aber: Es werden wohl fast alle Straßenbäume fallen - es sei denn, der katastrophalen Planung wird Einhalt geboten.




Blattgrün statt Beton! Mit Transparenten bekunden Kleingärtner, dass sie mit der jetzigen Planung 'Barmbek Nord 11' nicht einverstanden sind. Die meisten von ihnen kennen den Alternativvorschlag der Initiative, der eine Bebauung vorsieht, die ausschließlich das Gelände der ehemaligen HSVA in Anspruch nimmt. So könnten nicht nur die Altlasten ideal entsorgt werden, sondern es würden sich viele weitere Vorteile ergeben, wie beispielsweise der Erhalt der Durchlüftungsfunktion, der Erhalt der Grünflächen sowie ein höchstmöglicher Abstand zwischen neuer Bebauung und Bestandsgebäuden, wodurch auch das Problem der Verschattung gelöst wäre. Zudem müsste kein einziger Straßenbaum gefällt werden. 'Barmbek Nord 11' wirft dagegen vor allem Probleme auf und ist aus stadtplanerischer Sicht mehr als fragwürdig.




Das südliche Ende der Hallen der ehemaligen Schiffbauversuchsanstalt an der Ecke Dieselstraße / Schlicksweg. Unter diesen Hallen befinden sich, versiegelt mit einer 90 cm starken Betondecke, die unterirdischen Schleppkanäle, die nach Kriegsende angesprengt und mit riesigen Massen ungeklärter Stoffe verfüllt wurden. Die Stadt gibt zwar zu, dass die Böden "erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet" sind, macht aber keine Aussagen dazu, was genau darin ist. Der Bezirk weiß angeblich nichts. Die Umweltbehörde (BSU) fühlte sich bisher nicht zuständig und verwiesen uns bei Anfragen an den Bezirk. Kürzlich hat sich ein Mitarbeiter gemeldet und einzelne Anwohner "inoffiziell" informiert. Am 6.5. wurden auf Drängen der Bürgerinitiative endlich erste Proben genommen. Mögliche Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Hinter verschlossenen Türen laufen die Planungen weiter, es werden Gespräche mit möglichen Investoren geführt. Die Informationspolitik und Kommunikationskultur der Verantwortlichen lässt stark zu wünschen übrig. Mit dem Bauverein der Elbgemeinden ist bereits ein Investor für Baufeld 1 da. Bürger, die schriftlich darum gebeten hatten, über solche Veränderungen informiert zu werden, erhielten aber auch nach Monaten noch nicht einmal eine Bestätigung auf ihre per Einschreiben zugestellten Schreiben an die Bauprüfabteilung des Bezirks. Das ist unverständlich. Wieso werden Anwohner, die das Gespräch suchen, so stehen gelassen?


Mai 2015

Im Wonnemonat Mai bietet das Dieselstraßenland schon ein ganz anderes Bild. Es dominieren frisches, saftiges Grün und ein weiß-blauer Himmel. Es wird deutlich, was die Anwohner an diesem Anblick zu schätzen wissen. Alle diese Flächen könnten problemlos erhalten werden, wenn die Bebauung auf den Bereich der ehemaligen HSVA verlegt werden würde, deren Hallen eh abgerissen werden sollen. Dies fordert die Bürgerinitiative Dieselstraßenland.

Blick aus einem Garten im Ivensweg in Richtung Schlicksweg im Frühjahr 2015. Alle diese Bäume und Pflanzen sollen nach dem Willen des Bezirks Nord planiert werden.

Blick aus einem Garten im Ivensweg in Richtung Schlicksweg im Frühjahr 2015. Alle diese Bäume und Pflanzen sollen nach dem Willen des Bezirks Nord planiert werden. Im Hintergrund sind die zwei riesigen, das Stadtbild prägenden Pappeln zu sehen. Stammdurchmesser: jeweils 1,30 Meter!


Blick aus einem Garten im Ivensweg in Richtung Schlicksweg im Frühjahr 2015. Alle diese Bäume und Pflanzen sollen nach dem Willen des Bezirks Nord planiert werden.

Blick aus einem Garten im Ivensweg in Richtung Südwesten, Frühjahr 2015. Rechts ist die Häuserzeile am Ivensweg zu sehen. Alle diese Bewohner würden statt auf Gärten bald auf Häuserwände blicken, wenn 'Barmbek Nord 11' in seiner jetzigen Fassung nicht verhindert werden kann. Die 100 Jahre alten Hainbuchenhecken bieten zahlreichen Vogelarten hervorragende Nistplätze. Mitten im dicht bebauten und verkehrsreichen Barmbek Nord liegt ein fruchtbares Biotop, das die Atemluft reinigt, im Sommer das Klima abkühlt und für Tiere, Pflanzen - und Menschen - ein wertvolles Lebensumfeld ist. Auch hier muss leider gesagt werden: All das möchten der Bezirk Nord und die Parteien SPD, Grüne und CDU für Wohn- und Geschäftsgebäude opfern, obwohl dies nicht nötig wäre. Die Bürgerinitiative Dieselstraßenland hat einen Alternativvorschlag, wie das alles erhalten und trotzdem gebaut werden kann. Leider lehnen die Verantwortlichen bisher jedes Gespräch darüber ab und bewegen sich keinen Zentimeter.


Historisches Kleingartenidyll im Dieselstraßenland, Koppel Ivensweg. Seit über 100 Jahren beackern die Barmbeker hier ihre kleinen Schollen, pflanzen Obst, Gemüse und Kräuter an, verwandeln die Gärten in jedem Sommer in ein Blütenmeer.

Historisches Kleingartenidyll im Dieselstraßenland, Koppel Ivensweg. Seit über 100 Jahren beackern die Barmbeker hier ihre kleinen Schollen, pflanzen Obst, Gemüse und Kräuter an, verwandeln die Gärten in jedem Sommer in ein Blütenmeer.


Romantische Zeit der Apfelblüte.

Romantische Zeit der Apfelblüte im Kleingartenverein 416 "Am Grenzbach" e.V. Damit solche Ansichten nicht schon bald der Vergangenheit angehören, müssen die Anwohner und Betroffenen sich ins Zeug legen und den Verantwortlichen klarmachen, dass sie bei der Entwicklung ihres Quartiers ein Wörtchen mitreden werden.


Diese Fotosammlung wird ständig erweitert. Schauen Sie bald wieder vorbei!


Bildnachweis: Habicht (c) Wolfgang Trimmel - Bildnachweis: children silhouette (c) Sylwia Nowik/fotolia.com

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