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Dokumente, Links und Informationen

Dokumente & Downloads

Dokumente zum Bebauungsplan Barmbek Nord 11 Hier finden Sie Dokumente, die über die vom Bezirk geplante Bebauung informieren. Jeder Eintrag ist zur besseren Orientierung ausführlich kommentiert.

Der am 14.12.2015 festgestellte Bebauungsplan Barmbek Nord 11 (externer Link) - Die Feststellung erfolgte am 14.12.2015, die Veröffentlichung im Amtlichen Anzeiger am 22.12.2015. Auf der externen Seite des Bezirks Nord sind der Bebauungsplan, die Begründung und die Ausgabe des HmbGVBl. Nr. 52, 2015 als Download (PDF) verfügbar.

Der Bebauungsplan (Download, 450 KB) - Die Begründung zur Auslegungsfassung des Bebauungsplans "Barmbek Nord 11" vom 19.02.2014.

Die Liste der Widerspruchsargumente (Download, 99 KB) - Hier sind die uns bekannten Argumente zusammengetragen, die Barmbeker BürgerInnen bis 24. März 2014 in Form von schriftlichen Widersprüchen an das Bezirksamt gesendet haben.

QR-Code der Bürgerinitiative aus Barmbek Nord Ein QR-Code, mit dem Nutzer von Smartphones auf unsere Homepage www.dieselstrassenland.de geleitet werden können. Für den Einsatz auf Flyern, Plakaten etc. verwendbar.







Kampfmittelverordnung (2005) - veröffentlicht in HmbGVBl 45 (30.12.2005) (PDF-Dokument, 3 Seiten, 1,3 MB), Quelle: hamburg.de

Änderungen der Kampfmittelverordnung (2014) - veröffentlicht in HmbGVBl 37 (15.07.2014) (PDF-Dokument, 8 Seiten, 2 Seiten relevant, 670 KB), Quelle: luewu.de

Baugesetzbuch (BauGB) vom 23.09.2004 - (PDF-Dokument, 117 Seiten, 434 KB), Quelle: gesetze-im-internet.de

Hamburgische Bauordnung (HBauO) vomm 14.12.2005, letzte Änderung vom 28.01.2014 - (PDF-Dokument, 131 Seiten, 482 KB), Quelle: http://www.hamburg.de/bauordnung/

Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) vom 19.03.1991, letzte Änderung vom 08.07.2014 - (PDF-Dokument, 45 Seiten, 195 KB), Quelle: gesetze-im-internet.de

Hamburgisches Gesetz zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes (HmbBNatSchAG) vom 11. Mai 2010 - (HTML), Quelle: www.landesrecht.hamburg.de

Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) von 2009 - (PDF-Dokument, 54 Seiten, 288 KB), Quelle: gesetze-im-internet.de

Zentrale Begriffe im Baurecht - kurz und knackig erklärt von einem Betroffenen des Bebauungsplans Dulsberg 6, wo der Bezirk Nord ebenfalls Gärten planieren will.

Links

NABU Checkliste - Handlungsmöglichkeiten bei Baumfällungen - (HTML), Quelle: hamburg.nabu.de - Der NABU nennt konkrete Möglichkeiten, wie man bei Baumfällungen einschreiten kann: Genehmigung zeigen lassen, auf Nester und Höhlen prüfen, im Zweifel die Polizei rufen.

Barmbek atmet auf (Externer Link) - In diesem Barmbeker Blog geht es um die Luftverschmutzung in der Umgebung der Habichtstraße in Barmbek Nord.

BI Dieselstraßenland bei Facebook (Externer Link) - Hier gelangen Sie zur Facebook-Seite der Bürgerinitiative Dieselstraßenland.

BI Dieselstraßenland bei Twitter (Externer Link) - Hier gelangen Sie zu den Tweets der Bürgerinitiative Dieselstraßenland bei Twitter.

Eden für Jeden (Externer Link) - Die Initiative "Eden für Jeden" kämpft für den Erhalt der Grünflächen im so genannten 'Pergolenviertel'. Dort sind ebenfalls große Grünflächen bedroht, die nicht nur die Luft reinigen, sondern auch seltenen Tierarten Lebensräume bieten. Das Vorgehen der Stadt in Sachen Bürger"beteligung" lässt auch hier tief blicken! Im November 2014 und Januar 2015 hat die Initiative einen Teilerfolg erzielt. Das Verwaltungsgericht untersagte der Bezirksversammlung, über den Bebauungsplan 42 zu entscheiden - bis die Klage von EfJ bearbeitet wurde. EfJ hatte nämlich unter Beachtung aller Vorschriften sehr erfolgreich ein Bürgerbegehren durchgeführt, das dann vom Senat einfach für ungültig erklärt wurde! Hoffen wir, dass rechtsstaatliche Prinzipien greifen, um die Grundrechte der Bürger zu wahren. Es ist natürlich traurig, dass dafür erst der mühsame und teure Rechtsweg beschritten und ein Gerichtsurteil erwirkt werden muss. Leider hat schließlich das Oberverwaltungsgericht das Bürgerbegehren von EfJ im Nachhinein (!) für ungültig erklärt.

Was Eden für Jeden da ausficht, geht in seiner Bedeutung weit über das Plangebiet hinaus. EfJ leistet Pionierarbeit in puncto Bürgerrechten! Der unheimliche Aufwand, der dort privat betrieben wird, ist kaum zu unterschätzen. Genau so verhält es sich mit dem Geld, das die Leute für die Sache aufbringen. Wer diesen Aufwand nicht auf sich nehmen möchte oder kann, aber die Sache unterstützen möchte, der/die sollte sich mit einer Geldspende beteiligen. Ohne großen Aufwand kann man so wirklich wirksam helfen. Das Daten des Spendenkontos von Eden für Jeden sind auf der Homepage eingeblendet.

Nordnetz Hamburg (Externer Link) - Das 'Nordnetz' ist ein Netzwerk von Bürgerinitiativen im Hamburger Norden.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (Externer Link) - Grünflächenfraß und Naturvernichtung in Hamburg fotografisch dokumentiert.

Schreberrebellen (Externer Link) - Kleingärtner setzen sich für den Erhalt von Naturflächen und Kleingärten ein. Der Verein betont die wichtige Bedeutung von Stadtnatur für das Stadtklima und fordert, dass städtische Grünflächen konsequent unter Schutz gestellt werden, da sie allen Menschen zugute kommen. Der Verein unterstützt auch Kleingärtner und ganze Gartenvereine, wenn sie durch Bebauung bedroht sind - oder anderweitig drangsaliert werden.

Artikel / Presse

Grün vor Ärger - Wochenblatt vom 22.11.2015 (Externer Link) - Auszüge aus dem Artikel: "Anwohner werfen Planern beim Dieselstraßen-Bauprojekt vor, Einwände zu ignorieren. (...) Mit ihren Fragen zu Bauprojekt kamen rund 50 Barmbeker Bürger zur Info-Veranstaltung der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (Steg) in die Stadtteilschule Helmuth Hübener. (...) Die Hauptsorge der Anwesenden galt der steigenden Schadstoffbelastung durch die künftige Bebauung (...). Zudem sei eine neue Schadstoffbelastung durch vermehrte Staus nach den Fahrbahnverengungen in der Fuhlsbüttler Straße zu verzeichnen, Tendenz steigend: Denn nach Fertigstellung der Wohngebäude nehme der Verkehr durch tausende neue Nachbarn eher noch zu. (...) Die Expertise des Gutachters Dr. Klaus Bigalke konnte die Befürchtungen der Anwohner keineswegs beschwichtigen: (...) Weder die Belastungen des zunehmenden Klimawandels noch die Rodung der Bäume seien in seinen Berechnungen einbezogen worden, räumte der Experte auf Nachfragen ein."

Abendblatt vom 15.10.2015 (Externer Link) - Der Artikel berichtet über Baumfällungen, Luftschadstoffe und den Bebauungsplan Barmbek Nord 11: "Mit dem Fällen von 40 Bäumen haben auf einem Areal zwischen Steilshooper Allee und Dieselstraße die Vorbereitungen für den Bau von 675 Wohnungen begonnen. (...) Die Anwohner befürchten, dass das Bauvorhaben (...) ihrer Gesundheit schadet. (...) Schon jetzt überschreitet die Luftbelastung entlang der Habichtstraße regelmäßig deutlich die EU-Grenzwerte." Hätte der Bezirk machbare Alternativen in Erwägung gezogen, dann "hätten Bäume und Kleingärten erhalten werden können."

Hamburg ist grün - aber wie lange noch? (Externer Link) - In diesem lesenswerten Kommentar von 'Eden für Jeden' vom März 2014 wird sehr effizient auf den Punkt gebracht, was auch wir an der hamburger Stadt'planung' kritisieren: Es wird nur auf das jeweilige Plangebiet geschaut, die stadtplanerische Weitsicht fehlt vollkommen. Grünflächen werden rigoros und gedankenlos vernichtet, ohne zu je zu fragen, was dabei verloren geht. Es ist von negativen stadtklimatischen Effekten auszugehen. Nicht nur, dass Hamburg seinen grünen Charme verliert und die Wohnquartiere ihre Gemütlichkeit und Lebensqualität - die Atemluft verschlechtert sich, dicht besiedelte Gebiete wie Barmbek werden zu Luftgullys degradiert, in denen es im Sommer unerträglich heiß und stickig sein wird. Abgase sammeln sich und können nicht mehr abziehen. Atemwegserkrankungen werden deutlich zunehmen.

Abendblatt über Luftbelastung in Barmbek Nord (Externer Link) - Das Hamburger Abendblatt berichtet schon länger über die Luftverschmutzung in Barmbek. In diesem Artikel aus dem Jahr 2012 wird bemängelt, dass der Senat trotz besorgniserregender Schadstoffwerte der Luftmessstation Habichtstraße keine Maßnahmen ergreifen will.

Grüne im Abendblatt über Luftbelastung an der Habichtstraße (Externer Link) - Für manche Menschen müsste man den Begriff "Doppelmoralapostel" erfinden. Die Grünen im Bezirk Nord kriegen es irgendwie hin, sich mit "grünen Themen" öffentlichkeitswirksam hervorzutun. Wenn es aber konkret wird, dann wird ganz schnell zurückgerudert. Diese politische Schizophrenie wurde bei der Abstimmung des Stadtentwicklungsausschusses über die Zustimmungsempfehlung für den Bebauungsplan "Barmbek Nord 11" deutlich. Bei der Abstimmung hatte so mancher den Eindruck, dass die Arme der Grünen am schnellsten in die Höhe schnellten, um dem Bezirk zu empfehlen, die grüne Lunge an der Habichtstraße endlich zu planieren und mit Wohnungen zu bebauen. Im Abendblatt-Artikel findet eine Grünen-Sprecherin harte Worte gegen die Luftverschmutzung in Barmbek Nord. Diese haben wir vermisst, als es genau um das besagte Gebiet ging und Taten hätten folgen müssen.

Wochenblatt über Petition gegen Luftbelastung in Hamburg (Externer Link) - Im Jahr 2012 gab es bereits eine vom BUND organisierte Petition unter dem Slogan "Hamburg atmet auf!", bei der Unterschriften gesammelt wurden, "damit überall in Hamburg der gültige Grenzwert für Stickstoffoxid bis spätestens Ende 2013 eingehalten werden kann" (Zitat Wochenblatt). Sieht man sich die aktuellen Schadstoffwerte an, dann muss man eingestehen, dass sich seitdem aber auch wirklich NICHTS zum Guten geändert hat! Die Haltung der Grünen hingegen scheint nicht mehr dieselbe zu sein wie in 2012. "Der Senat und auch die SPD im Bezirk Nord haben lange versucht, die schleichende Gesundheitsschädigung von Zehntausenden durch Stickoxide auszusitzen", wird Ulrike Sparr (Grüne) im Artikel zitiert. Diese "schleichende Gesundheitsschädigung" scheint in 2014 kaum noch eine Rolle zu spielen. Der Bebauungsplan "Barmbek Nord 11" wurde am 25.09.2014 im Stadtentwicklungsausschuss nicht nur von SPD und CDU, sondern auch mit den Stimmen aller anwesenden Grünen zur Verabschiedung empfohlen. Das betroffene Gelände berherbergt derzeit noch die größte Grünfläche im weiteren Umkreis und liegt in unmittelbarer Nähe zur hochbelasteten Luftmesststaion Habichtstraße, deren gemessene Werte im Wochenblatt-Artikel als besonders gesundheitsgefährdend hervorgehoben werden.


Bildnachweis: Habicht (c) Wolfgang Trimmel - Bildnachweis: children silhouette (c) Sylwia Nowik/fotolia.com

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